Jeder (der heute zwischen 30 und 40 ist) kennt die "Was-passiert-dann"-Maschine, oder?
Ich meine, es war Ernie, der Krümel immer dazu überreden wollte, an seinen Experimenten teilzunehmen, aber ich kann mich auch irren. Krümel, jedenfalls meint das mein Gedächtnis, hatte aber immer mehr Interesse an der Belohnung als an der Wissenschaft.
Egal, viel zu weit ausgeholt für das, was ich eigentlich sagen wollte:
Was für ein Tag?! Hätte ich heute eine Was-passiert-dann-Maschine gehabt, wäre das Ergebnis immer das Gegenteil von dem gewesen, was heute passiert ist. Ein Geduldstest? Okay, aber wo ist die Kamera oder wer macht den Test mit mir? Worum es geht? Ein Beispiel: Dreispurige Autobahn. Auf allen drei Spuren zähfließender Verkehr. Ich fahre auf der linken Spur. Die linke Spur bewegt sich am langsamsten von allen. Ich mache das Spielchen 10 Minuten mit und wechsle dann auf die rechte Spur. Folge: Stillstand. Auf der linken Spur fahren die Autos im Schnitt 80, ich stehe. Egal. Ah, es geht langsam weiter. Nach nochmal 10 Minuten sage ich mir, ich könnte auch den Lkw noch überholen und wechsle auf die mittlere Spur. Folge: Stillstand. Klar fühle ich mich ein bißchen verarscht, aber so nach und nach wächst die Erkenntnis in mir, dass heute eben so ein Tag ist. Und macht mich neugierig, was als nächstes passiert. Sollte ich das hier erfolgreich platzieren, wäre zumindest etwas anders als den Tag über.

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